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Porzellan, Steingut, Bone China: der Unterschied

Drei Materialien, drei Temperaturen. Was das für Kanten, Gewicht und den Alltag bedeutet.

Redaktion Tellerland5 Minuten LesezeitAktualisiert im November 2026

Alle drei bestehen aus Ton und Mineralien, alle drei werden glasiert und gebrannt. Der Unterschied liegt in der Rezeptur und vor allem in der Temperatur. Sie entscheidet, wie dicht, hart und schwer ein Teller wird.

Der Überblick

EigenschaftSteingutPorzellanBone China
Brenntemperaturca. 1'100 °Cca. 1'300–1'400 °Cca. 1'250 °C
Scherbenporösdicht, glasartigdicht, durchscheinend
Kantenfestigkeitgeringhochhoch
Gewichtschwermittelleicht
Typischer Einsatzrustikaler TischAlltag, Gastronomiefestlicher Tisch

Richtwerte. Einzelne Hersteller weichen ab.

Steingut: warm, aber empfindlich

Steingut wird bei vergleichsweise niedriger Temperatur gebrannt. Der Scherben bleibt porös; erst die Glasur macht ihn dicht. Wird die Glasur an der Kante beschädigt, kann Wasser eindringen.

Porzellan: der Alltag

Bei hoher Temperatur sintern die Bestandteile zu einem dichten, fast glasartigen Material. Porzellan ist kantenfest und nimmt keine Gerüche an. Darum wird es in Hotels und Restaurants verwendet, wo ein Teller hunderte Spülgänge übersteht.

In der Gastronomie zählt Kantenfestigkeit mehr als Leichtigkeit.

Bone China: fein und festlich

Bone China enthält Knochenasche. Das macht es besonders weiss, leicht und an dünnen Stellen durchscheinend. Es ist überraschend bruchfest, aber teurer.

Was wir verkaufen

Unsere Kollektionen sind aus Porzellan. Bei Kordel prüfen wir mit dem Hersteller, ob es sich um Bone China handelt; bis dahin steht beim Artikel «Porzellan».

Woran Sie gutes Porzellan erkennen

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Teller flach Ø 21 cm · Kordel

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