Ein ganzer Tisch in Weiss ist ruhig. Ein ganzer Tisch in Glasur kann laut werden. Dazwischen liegt eine einfache Regel: Weiss trägt, Farbe setzt Akzente.
Die Regel: zwei Drittel Weiss
Decken Sie die grossen Flächen weiss — Platzteller, flache Teller, Platten. Glasur kommt dorthin, wo man sie aus der Nähe sieht: Schalen, Pastateller, Brotteller. So bleibt das Essen im Mittelpunkt, und die Farbe wirkt gewollt statt zufällig.
| Teil | Weissware (Saum, Damast) | Glasur (Reseda, Fransen) |
|---|---|---|
| Teller flach | ● | |
| Teller tief oder Pastateller | ● | |
| Brotteller | ● | |
| Schale | ● | ● (beides passt) |
| Platte zum Teilen | ● |
Welche Kollektionen passen
- Damast und Reseda. Die breite Fahne von Damast gibt dem graugrünen Ton von Reseda einen Rahmen. Der ockerfarbene Lauf am Rand passt zu Holz und Leinen.
- Saum und Fransen. Der schmale Rand von Saum lässt den grün-rostigen Rand von Fransen wirken, ohne mit ihm zu konkurrieren.
- Saum und Tusche. Schwarz und Weiss, sonst nichts. Für einen Tisch mit dunklem Holz oder Stein.
Was Sie vermeiden sollten
Mischen Sie nicht zwei Glasuren mit Lauf an einem Gedeck. Reseda und Fransen sind einzeln stark; zusammen konkurrieren sie. Und mischen Sie nicht zwei weisse Kollektionen mit unterschiedlichem Rand am selben Platz: Der Unterschied zwischen der breiten Fahne von Damast und dem schmalen Rand von Saum fällt auf, sobald die Teller aufeinanderliegen.
Weiss ist nicht gleich Weiss.
Kordel ist elfenbeinfarben, Saum und Damast sind kühler. Kordel neben Saum wirkt deshalb leicht gelblich. Bestellen Sie im Zweifel zuerst ein einzelnes Teil — jeder Artikel ist einzeln erhältlich.








